waldtrauf, -saum und -mantel

Die schmale Grenze zwischen Wald und offener Flur ist von besonderer ökologischer Be-deutung. Am Übergang von Laubwald in Grünland ist der Waldtrauf in der Regel recht gut ausgebildet. Bei den Nadelwäldern dagegen fehlt der Waldtrauf in vielen Fällen. Ein optimal ausgebildeter Mantel aus Sträuchern und Kleingehölzen, sowie ein staudenreicher und blumenbunter Waldsaum fehlen bei fast allen Waldrändern. Entsprechend ihrer Wichtigkeit für Fauna und Flora wurden besonders auffallende fehlende Waldtraufe, -mäntel, und -säume in die Karte eingezeichnet. Zwei Möglichkeiten der ökologischen Verbesserung sind in der Skizze dargestellt. Erstens: Zurücknahme der Fichten und Pflanzung eines Waldtraufs aus Laubholz und eines Heckengürtels (Waldmantel) und Schaffung eines extensiv genutzten Grünlandgürtels (Waldsaum), der sich vor allem an südexponierten Standorten zu einer artenreichen, buntblühenden Wiese entwickeln könnte (1). Oder man legt Waldtrauf, -Mantel, und -Saum vor dem Fichtenforst an (2).

Empfehlungen:
  • Schutz der Waldränder durch Pufferzonen und Schaffung von Laubholzstreifen (Waldtrauf)
  • Erhalt bzw. Förderung von Waldmantel und -Saum.
  • Keine Düngung und Biozidanwendung am Waldrand.
  • Wegebau im Wald nur wenn unbedingt erforderlich.

 

Wald Legende

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